Voraussetzungen
Der bremische Religionsunterricht steht grundsätzlich allen Schülerinnen und Schülern offen, unabhängig von ihrer etwaigen konfessionellen Zugehörigkeit. Dieses Schulfach will grundlegende Informationen zu religionskundlichen, sozialwissenschaftlichen, politischen und psychologischen Phänomenen vermitteln und ggf. Orientierungshilfen bieten, nicht jedoch zu einem bestimmten Glauben erziehen.
In der gymnasialen Oberstufe ist die Wahl von Religionslehre oder Philosophie in den Jahrgängen 12 und 13 (der sogenannten Qualifikationsphase) verpflichtend. Es muss in mindestens zwei aufeinander folgenden Halbjahren belegt werden und kann als Abiturprüfungsfach gewählt werden. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Am Schulzentrum Rockwinkel wird Religionslehre im Schuljahr 2006/07 als Grundkurs angeboten.
Inhalte
Der Rahmenplan für Religionslehre in der Sekundarstufe II schreibt verbindlich vier Themenbereiche vor, an denen sich das schulinterne Curriculum orientiert. Die folgende Übersicht stellt die Verteilung der Inhalte des Religionsunterrichts in der gymnasialen Oberstufe am Schulzentrum Rockwinkel dar:
Außerschulische Lernorte
Bei bestimmten Themen können ergänzend zum Unterricht außerschulische Lernorte besucht werden, z.B. Gotteshäuser verschiedener Konfessionen und Religionen, psychologische Beratungsstellen, fachbezogene Ausstellungen, Kinofilme u.ä.