Die Vorbereitung
Im ersten Halbjahr des Schuljahres 2015/16 entstand an der Oberschule Rockwinkel die Idee, einen Schulsanitätsdienst (SSD) einzurichten. Alle SchülerInnen ab Jahrgang 7 konnten sich für die Ausbildung anmelden, so dass sich Gruppe aus 15 Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgängen von Klasse 8 bis zur Q1-Phase zusammenfand. Diese bestritten gemeinsam zunächst einen zweitägigen 1-Hilfe-Kurs und im Anschluss daran die dreitägige Weiterbildung zum Schulsanitäter bestritten. Durchgeführt wurden die Schulungen vom Arbeiter-Samariter-Bund Bremen.
Der Sani-Raum
Eine Woche nachdem alle die Prüfung bestanden hatten, war die nötige Ausrüstung und ein ganzer Raum neben dem Sekretariat mit Liege und Verbandsmaterial vorhanden. In den Sommerferien wird der Raum noch ein Waschbecken und Linoleumboden erhalten, sodass die Schulsanitäter für alle Einsätze gerüstet sind.
Der Alltag der Schulsanitäter
Zu Beginn des zweiten Halbjahres konnte die engagierte und motivierte Gruppe frisch ausgebildeter Schulsanitäter an den Start gehen. Pro Tag sind immer zwei Sanitäter und eine Vertretung für kurzfristige Ausfälle eingeteilt. Die beiden diensthabenden SchülerInnen erhalten ein Funkgerät und stehen damit während des Unterrichts bei Bedarf in direktem Kontakt zur Sekretärin, welche die erste Anlaufstelle für verletzte und kranke SchülerInnen während der Unterrichtszeiten ist. Bei schlimmen Verletzungen kontaktiert die Sekretärin die Schulsanitäter, die dann den Unterricht verlassen, um sich um ihre MitschülerInnen zu kümmern. In den Pausen ist der Raum immer mit zwei Sanitätern besetzt. In der Organisation und im Alltag werden die Schulsanitäter von einer Lehrkraft unterstützt und begleitet.