Sie sind hier:

Bericht über die Autorenlesung von Kevin Kuhn zu seinem Roman "Hikikomori"

Kevin Kuhn in der Oberschule Rockwinkel

Am 17. Januar 2020 erwartete die Oberstufe unserer Schule den Besuch des Autors Kevin Kuhn. Aufgrund des Schwerpunktthemas II des Abiturs „Leben in digitalen Welten“ spielt sein Roman „Hikikomori“ für die Abiturienten, sowohl aus den Grundkursen als auch aus den Leistungskursen, in diesem und im nächsten Jahr eine bedeutende Rolle. Sein Roman behandelt die Geschichte eines Jugendlichen, der nicht zum Abitur zugelassen wird und sich daraufhin sich in sein Zimmer zurückzieht, um sich über sein Leben und seiner Zukunft im Klaren zu werden. „In diesem Zimmer spielt das komplette Leben“, erklärte der Autor den SchülerInnen. Das Zimmer wird sein Rückzugsort, in dem Realität und das virtuelle Leben ineinander verflochten werden. Kuhn erzählt über das Erwachsenwerden und wirft alltagsentsprechende Themen Jugendlicher auf.
„Ich wollte einen Roman schreiben, der in der digitalisierten Wirklichkeit spielt, denn mich interessiert, wie sich das Verhalten durch die Digitalisierung verändert“.
Dies war eine seiner Intentionen, dieses Buch zu schreiben. Obwohl er in seinem Jugendalter nie der große Leser gewesen sei und das Schreiben eines Buches abgelehnt habe, fand er doch die Leidenschaft zur Literatur und verfasste 2012 „Hikikomori“.
Einige SchülerInnen blieben nach dem Lesen des Buches neugierig, da viele Aspekte des Inhaltes sowie auch das Ende offen bleiben, denn Kuhn wollte eine Geschichte entwickeln, wo er Fragen aufwerfe, die er nicht beantworte.
200 SchülerInnen hörten in der Aula unserer Schule dem Autor gespannt bei der Leseprobe und der Fragerunde zu. So konnten die Hintergründe und Gedanken des Autors zum Buch begriffen werden.
Es war eine Ehre für die SchülerInnen, für die Lehrer und für die Schule den Autor in Wirklichkeit zu hören, zu erleben und näher kennenzulernen und nicht wie gewöhnlich über digitale Medien.

Von Sünje Berg, Amelie Fricke, Maria Wiemann López (G18c)