In einer zweistündigen Fragerunde stellten sie sich den Fragen 17 interessierter Schüler/innen der E-Phase. Anwesend waren Derek Eike (SPD), Elisabeth Motschman (CDU), Dr. Kirsten Kappert-Gonther (Bündnis 90/Die Grünen), Pius Freiherr Heereman von Zuydtwyck (FDP) und Doris Achelwin (Die Linke). Moderiert wurde die Fragerunde von zwei Schülerinnen.
Die Hauptgesprächspunkte der Debatte waren unter anderem der aktuelle Volksentscheid, der Pflegenotstand und die Digitalisierung an Schulen bzw. allgemein. Außerdem wurde über die verschiedenen Möglichkeiten für Jugendliche nach der Schule debattiert.
Alle Politiker äußerten sich zu jedem Thema und versuchten, die Jugendlichen mithilfe eigener Erfahrungen und persönlichen Einblicken von ihren Standpunkten zu überzeugen.
Trotz des angenehmen Gesprächsklimas gab es zwischendurch Meinungsverschiedenheiten und versteckte Provokationen. Alle Politiker vertraten deutlich den Standpunkt ihrer Partei, was zu Uneinigkeiten in manchen Themenbereichen führte.
Trotz kleineren Uneinigkeiten behandelten sich alle Beteiligten stets mit Respekt und hörten sich die Beiträge der anderen an. Beendet wurde die Runde mit einem gemeinsamen Statement der Politiker und einem Aufruf an die Jugend: „ Bitte nutzt euer Wahlrecht, es ist eure Zukunft.“
Die Politiker-Runde war ein Erfolg und bot einen interessanten Einblick in die Welt der Politik.
Rückblickend lässt sich sagen, dass die hohe Wahlbeteiligung der jüngeren Wähler/innen ein großer Erfolg für unsere Gesellschaft darstellt.
(Lasse Krüger und Jannes Lilienthal)
Politikerdebatte – Interviews von Enola Brockmann und Finja Segelken
Wir haben mit einigen der Anwesenden gesprochen, um deren Erwartungen vor der Politikerdebatte zu erfahren. Anschließend fragten wir die gleichen Personen, ob sich ihre Erwartungen bestätigt haben.
Sophie ist 17 Jahre alt und erhoffte sich vor der Debatte, dass die PolitikerInnen aktiv auf die Fragen der SchülerInnen eingehen und nicht zu ausschweifend antworten. Nach der Debatte sagte Sophie, dass sich ihre Erwartungen bestätigt hätten und die gestellten Fragen sehr ausführlich beantwortet wurden. Außerdem fand sie es schwierig, alle Fragen beantwortet zu bekommen, da es so viele verschiedene Themen gab.
Berenique ist 17 und Julia 18 Jahre alt. Die beiden haben vor der anstehenden Debatte gute Gespräche erwartet und hofften auf eine friedliche Diskussion unter den PolitikerInnen. Anschließend sahen sie in ihren Erwartungen bestätigt. Außerdem äußerten Berenique und Julia, dass die zur Verfügung gestandene Gesprächszeit zu kurz gewesen sei.
Leider war es uns nicht möglich, vor der Gesprächsrunde die PolitikerInnen zu interviewen, da wir aus zeitlichen Gründen direkt einsteigen mussten. Zudem konnten wir auch nicht mit allen PolitikerInnen nach der Debatte sprechen, da einige Anschlusstermine wahrnehmen mussten.
Derik Eicke von der SPD erklärte sich bereit, ein Interview mit uns zu führen und meinte, dass die SchülerInnen super vorbereitet waren und interessante Fragen gestellt hätten. Er bestätigte außerdem, dass die Vertreter der Parteien thematisch abgeschweift seien, sich aber Zeit für weitere Fragen genommen haben.
Pius Freiherr Heereman von der FDP sagte uns, dass er mit ungefähr 600 SchülerInnen gerechnet habe und er überrascht über die nur etwa 20 anwesenden SchülerInnen gewesen sei. Erfreut zeigte er sich aber über die gute Gesprächsatmosphäre
(Enola Brockmann und Finja Segelken)